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Stadtleben

wachst auf
gehst raus
is kalt irgendwie
gehst rein
schläfst ein
wachst auf
gehst nich raus
wo willste auch hin
bleibst eben drin
kein bock aufs leben
also gehste nich hin


bist zu dünn
und fühlst dich fett
in alkohol schwimmen
dann müde ins bett
nächsten tag wieder
drogen, schonwieder
verlierst nie die lust
verdrengst deinen frust
vergisst wer du bist
während du nie etwas isst


gehst zwar los
aber kommt nich an
bist nich sehr groß
hast nich viel an
bei den männern beliebt
hast dich doch nie verliebt
bleibst immer über nacht
verschwindest viertel vor acht
gehste wieder rein
tagelang nich raus
bildest dir nichts ein
und machst dir nichts draus

du lebst in der großstadt
wo stehts jemand zeit hat
bist nie allein
aber was soll auch sein
bist ja nich einsam
einsam
trotz zweisam
sein
halt nie allein
und willst dus mal sein?
nein, das gibs eben nich
nich für dich
und auch nich für mich
30.11.09 19:04


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Schonmal drüber nachgedacht?

Höre doch einfach mal auf zu reden und lass mich denken. reden, reden, denken, denken, lesen, reden, denken, reden, denken, reden. Hör doch einfach mal auf, mir immer irgendetwas zu erzählen, wenn ich noch garnicht geschafft habe über das was du davor sagtest nachzudenken. Halt doch einfach mal den Mund und überlass mich meinen Gedanken. Lass mir doch einfach mal Zeit nicht an die Sachen zu denken, an die ich nicht denken möchte und es dann doch zu tun, weil ich mir ja in Gedanken verbiete darüber nachzudenken. ich muss denken, dass ich nicht denken darf, an was ich denken möchte, weil das denken, mein ganzen denken verändert. Gib mir mal ne Minute um meinen Kopf zu fragen, wieso ich gerade schon wieder unlogische Dinge von mir gebe, um dann wieder einen merkwürdigen Gedankensprung zu haben, der mich wieder dahin zurückbringt, worüber ich doch eigentlich nicht nachdenken wollte. Lass mich doch einfach mal los, damit ich darüber nachdenken kann, ob ich frei oder gefangen sein möchte, damit mir mal klar wird, wer ich eigentlich bin und was noch viel wichtiger ist, wer ich sein möchte. Gib mir endlich mal die zeit, die ich brauche um all die merkwürdigen Träume, die mich Tag und Nacht aufsuchen zu entschlüsseln und zu verstehen. Ich brauch noch mehr Zeit um mir Gedanken darüber zu machen, was die anderen denken und ob mich das überhaupt interessiert und warum es mich interessiert und warum ich nicht einfach mal frage ! Ich brauch mehr Zeit in meinem Leben, damit ich mein Leben zu verstehen lernen kann, damit ich endlich mal nicht verwirrt bin. Und ich brauch noch einen Moment um zu überlegen, ob ich lieber verwirrt sein möchte, oder ob ich doch lieber alles verstehen will. Ich brauch halt noch Zeit, bevor ich mir noch mehr von diesem Gerede anhören kann, bevor ich wieder neue Informationen aufnehmen kann, ohne dass diese wieder sofort in meinem Unterbewusstsein verschwinden. Ich kann nicht so schnell, ich denke zu viel um das Alles in einer Millisekunde zu schaffen. Du bist mir zu schnell mit deinen Tausend neuen Informationen jeden Tag, ich halt es nicht aus, zu redest zu schnell, zu viel. Halt doch mal die Luft an ! Das Leben rennt an mir vorbei. Welt, DU bist zu schnell für mich ! Gib mir doch bitte noch einen Moment, um auf mein Leben klar zu kommen, so wie es ist. Ich brauch mehr Zeit zum denken, hör doch bitte mal auf zu reden, höre doch mal auf, alles auszusprechen, was du denkst, lass mich dochmal in Ruhe damit. Die Anderen machen sich auch Gedanken, die anderen wollen doch auch mal was sagen und was redest du eigentlich da, ich kann doch garkein französisch ! c'est la vie, bonjour, voulez vous coushez avec moi ce soir, je ne sais pas. ich versteh dich einfach nicht. 'die gedanken sind frei..' ja natürlich sind die verdammten gedanken frei, aber man muss doch nun wirklich nicht jeden einzelnen von ihnen aussprechen.. und ich werde dich jetzt solange anstarren, bis du endlich mal einen punkt setzt und endlich mal eine halbe minute zum atmen brauchst und dann, dann nehme ich meinen ganzen mut zusamm und zieh jede einzelne pause so endlos lang, dass die neugierde dich fast zerfrisst und schreie : schonmal drüber nachgedacht ?
1.11.09 17:26


als wär ich fünf

Wieder einmal sitzen wir alle am esstisch, meine eltern haben meine großeltern eingeladen. Um das kaffeetrinken konnte ich mich mit hilfe meiner hausaufgaben drücken, aber beim abendessen sollte ich schon anwesend sein. Und so sitzen wir alle am tisch, wie immer halt, wenn sie da sind. Irgendwann beginnt die immer gleiche unterhaltung zwischen meine mutter und meiner großmutter, die gleichen fragen, die selben antworten, schon seltsam, dass es sie nicht ermüdet.
Und ich sitz da, hab schon seit 3 minuten einen leeren teller vor mir und zähle die minuten, bis es nichtmehr unhöflich wäre, den esstisch einfach zu verlassen. Also höre ich den beiden ein wenig zu, irgendwie belanglos was sie reden, smaltalk halt. Mein großvater ist still, er wird einfach zu alt dafür gleichzeitig zu essen und sich aktiv an einer konversation zu beteiligen, was meine mutter übrigens ausgesprochen gut beherrscht, mal abgesehen von der tatsache, dass sie das, was sich in ihrem mund befindet nicht runterschluckt, bevor sie zu reden beginnt. Mein Opa und ich, wir sitzen da und wir sind fünf.
Sind still, hören zu, aber eigentlich interessiert es nicht.
Sitze einfach da und fühle mich wie fünf, irgendwie ignoriert von den anderen, aber weggehen darf ich nicht.
Immer beim essen kommt dieses gefühl, wenn meine mutter und ihr freund sich streiten, dann fühle ich mich wie fünf, denn ich sitz einfach da, ess in ruhe, was auf meinem teller ist und tu als wäre ich nicht da, wie früher ? wenn ich mich nur an 'früher' erinnern könnte..
jedenfalls verlässt mich nie dieses gefühl, dieses gefühl fünf zu sein, einfach mal da zu sein, ohne da zu sein.
schwer zu beschreiben, was so in mir vorgeht, ich bin ja erst fünf.
Und ich sitze dort am esstisch und betrachte die leute um mich herum, vertraute, aber irgendwie fremd, wie eigentlich jeder.. wenn man fünf ist.
1.11.09 17:25


der Sommer vor 2 Jahren

Null Uhr Fünfundfünzig.
Es ist kalt draußen, das Wetter erinnert mich an früher, damals, vor 2 Jahren, als wir um diese Zeit immer unterwegs waren. Als die Nacht erst jetzt begann.
Als wir die ganze Nacht draußen waren, weil wir alle gesagt hatten, dass wir bei je dem anderen schlafen, um nicht zuhause erwartet zu werden.
Als die Mädchen, die gut genug aussahen, von einem der Jungs die Jacke bekommen haben, oder mit einem Händchen hielten, weil sie kalte Hände hatten, oder von einem den Arm um die Schultern gelegt bekamen, weil sie zitterten.
Manchmal gehörte ich zu diesen.
Als wir die ganze Nacht auf waren, um dann zu jemandem nach Hause zu gehen, deren Eltern nicht da waren, um dort 2-3 Stunden zu schlafen, alle auf dem Boden natürlich und dann weiter zu feiern. Als wir alle viel tranken.
Und wir haben dies jeden Freitag und Samstag getan und in den Ferien fast jeden Tag.
Ich vermisse diese Zeit.
Irgendwie sorglos, doch wir alle sind reifer geworden, verantwortungsbewusster. Wie alle wollen uns wieder mehr auf die Schule konzentrieren, gut so.
Aber ich vemisse es dennoch.
Das jeden Morgen die Mädchen sich schminken gingen und die Jungs irgendetwas zockten, oder über die Mädchen, um welche sie am Vorabend den Arm legen durften redeten.
Diese zeit, in der sogar Nichtraucher Geld dazu gaben, damit sich alle gemeinsam eine Schachtel Zigaretten kaufen konnten.
Als man Leute, die man erst ein oder zwei Wochen kannte, zu seinen Engsten zählen konnte und diesen auch vertrauen konnte.
Ich vermiss diese Zeit-
Als wir irgendwie alle die selben Probleme hatten, als wir uns alle verstanden haben.
Es war eine schöne Zeit, vielleicht die beste, ein Sommer, den ich nie vergessen werde.
Und ich weiß, du vermisst es auch !
20.9.09 17:27


Sonnenschein, mein Herz schlägt.

Da lieg ich so im garten, auf dem rasen, die sonne scheint und eni schwacher wind bewegt die blätter der bäume, einzelne grashalme und mein haar ein wenig hin und her. A uf dem bauch liegend, mit dem kopf auf den armen, spüre ich ich jeden herzschlag durch den ganzen körper gehen. Er scheint so stark, dass die strähne, meiner haare, welche sich direkt vor meinem auge befindet, wenn ich es öffne, im takt auf und ab bewegt. Immer mal wieder scheint ein herzschlag den ganzen körper zu durchdringen. Ich spüre ihn in meinem bauch und dann auch in den beinen und frage mich, wieso man seinen eigenen herzschlag manchmal so deutlich und intensiv wahrnimmt. Aber natürlich kenne ich die antwort nicht. Was hätte es auch für einen sinn, sich selbst fragen zu stellen, wenn man die antworten bereits wüsste.
Die sonne brennt auf meinem rücken und den armen, aber der wind kühlt meine haut ab, bevor es unangenehm wird. Mein herz schlägt nun ruhiger, als würde es sich der musik, die ich höre, anpassen. Vielleicht liegt es auch am schreiben, oder einfach nur daran, dass ich meine haltung seit über 1o minuten nicht geändert habe. Ja, wahrscheinlich liegt es daran.
Das ist mein lieblings wetter, warm, aber nicht heiß, windig, aber nicht zu kalt. Dieses wetter finde ich um haaresbreite besser, als regen, sturm oder sommerregen oder gewitter.
Also liege ich einfach da, in der sonne, auf dem rasen und genieße es. Stundenlang könnte ich so daliegen, meine musik hören und vor mich hin träumen. Einfach völlige zufriedenheit mit sich und der welt.
Aber die realität ruft. Noch 5 minuten, vielleicht 1o und dann zurück ins leben.
31.8.09 15:10


Ein Leben, wie 'ne Achterbahn.

Ein Leben, wie 'ne Achterbahn, rauf und runter, vor, zurück, von links nach rechts, von oben nach unten, von unten nach oben und rechts nach links. Vor, zurück, über Kopf und normal, alles verdreht, die Welt verdreht !
Alles bewegt sich rauf und runter, die Laune, das Wohlbefinden, die Geüfhle, rauf und runter, vor, zurück. Immer wieder, immer wieder. Das selbe Spiel, vor, zurück, von links nach rechts und umgekehrt. Bis sich alles dreht und du die Welt nichtmehr wahrnimmst ! Bis sich alles dreht und dir wird übel, aber du fühlst dich gut, irgendwie.
Das Leben rennt an dir vorbei, die Wolken ziehn' an dir vorbei, die menschen gehen an dir vorbei und du stehst einfach da.

Ein Bild, du in der Großstadt, du in Berlin, du stehst da, auf der Kreuzung und die Autos rasen vorbei und die Menschen rennen und es ist laut, aber du hörst nichts, Taubheit in deinen Ohren, du stehst einfach da, bewegungslos, regungslos. Einfach so, so einfach.


Ein leben, wie 'ne Achterbahn und rauf und runter, vor, zurück, immer wieder, immer wieder, alles dreht sich, nur du nicht. Du bist da, existierst so vor dich hin und fragst dich, was an dir so anders ist. Wieso du einfach da stehst, während alles sich dreht, die Menschen sich drehen. Alles wie ein Traum, aber du bist der Zschauer, du stehst da und schaust dir dieses Schauspiel an, das Leben, dieses Spiel, ohne Gewinner, ohne Verlierer.
Fragst dich, wieso du daneben stehst und nicht mitten im Geschehen stehst, was unterscheidet dich denn schon von den anderen, siehst doch genauso aus wie sie.
Und plötzlich reißt dich jemand mit, mitten ins Geschehen, mitten ins leben und du lebst. Du lebst und siehst alles so, wie es erscheint, blickst nichtmehr dahinter, schaust dir alles an, wie die anderen es sehen. Bist jetzt genauso wie sie auch. Wie sie alle sind.
Aber fühlst du dich jetzt besser ? Nein. Dein Zustand gefiel dir, diese Taubheit, du vermisst sie, vermisst das Außenstehen, das Zusehen und Beobachten, vermisst es anders zu sein als sie, einfach dazustehen und zuzuschaun. Das Schauspiel zu genießen, deinen Traum zu genießen !
Geh zurück ! Du willst zurück ! Aber es ist zu spät, es geht nichtmehr, du hast dich entschieden, wolltest doch genauso sein wie sie. Nun, jetzt bist dus, ein Gesicht unter tausenden, stehst nichtmehr da, rennst mit im kreis, immer wieder, immer wieder.


Ein leben, wie 'ne Achterbahn, ja das hast du dir gewünscht, doch letztlich wird dir klar, dass du genau dies hattest, genau so warst du, wie in einer Achterbahn, regunslos, bewegunslos in deinem Sitz, festgeschnallt und sicher !
Jetzt ist alles anders, jetzt bist du anders. Und was hast du nun davon ?
Nichts !
Ein leben wie ne achterbahn, rauf und runter, vor zurück, von links nach rechts, von oben nacht unten und umgedreht, alles dreht sich, alles bewegt sich, du siehsts nichtmehr, denn du bist jetzt mitten drin, ein Teil deiner Achterbahn. Ein winzig kleiner Teil deiner Achterbahn !
Vor, zurück, links nach rechts, rechts nach links, oben nach unten, unten nach oben, über kopf und normal. Du siehsts nichtmehr !
Garnichts.

28.8.09 22:19


Ereignisse und Abenteuer aus dem Reich der Träume.

In einer normalen Nacht schläft der Mensch ca. 8 Stunden, in diesen träumt er entweder garnicht, nur sehr kurz oder vergisst den Traum beim Aufwachen meistens.
Ich habe 2 Stunden geschlafen und Dinge erlebt, die mir unglaublich, wirklich unfassbar erscheinen.
Es waren 3 oder 4 Träume hintereinander.
Ich fuhr mit meinem Ex-Freund in einen Garten, ich weiß nicht wieso. Dort war ein Familienfest, alle begrüßten, umarmnten und küssten mich, ich kannte dort niemanden, aber diese Situation kam mir vertraut vor. Offensichtlich schienen sie mich zur Familie zu zählen. Ich nahm einen kleinen Jungen auf den Arm, er war blond und hatte strahlende blaue Augen, ihn kannte ich. Ich drückte ihn dicht an mich, als hätte ich ihn Jahre nicht gesehn und schrecklich vermisst. Er strahlte mich nur an, als würde er sich freun mich auch endlich wiederzu sehen. Er erzählte mir davon, dass er in der Schule aus irgendwelchen gründen gehänselt wird und fragte mich um Rat. Ich erwiderte mit er Frage, wie alt er sei, weil er aussah wie 3 oder 4 und mit mir redete, als wäre er sehr viel älter gewesen. Er sagt er sei 7. Ich meinte, dass er mir vor genau einem Jahr exakt die selbe Geschichte erzählt hatte und da auch 7 gewesen war. (ich erinnerte mich plötzlich besser an den Jungen ud an das Familienfest aus dem letzten Jahr ( wieso geh ich auf Familienfeste von meinem Ex-Freund und wo war der überhaupt hin))
Weiter kamen wir mit unserem Gespräch nicht, denn plötzlich wurden die ganzen Tiere, Hunde, Katzen und so weiter ( wo kamen sie jetzt her? Oo.) in winzige Käfige gesteckt und in Autos geschafft, alle standen mit Abstand und fassunglos dort und sahen zu. Angst in ihren Gesichtern. Diese Männer waren böse. Offensichtlich. Ich stand mit dem kleinen Jungen am dichtesten am Geschehen. Ich war verwirrt und stolperte immer wieder von vorne nach hinten und von rechts nach links. Auf einmal, kam eine Gruppe von Menschen mit ihren Hunden an der Leine, Katzen in Katzen-Boxen und Vögeln in Käfigen um die Ecke. Pure Angst und Trauer in ihren Gesichtern. Ich weiß nicht was passierte, plötzlich wurde geschossen, mehrmals. Ich rannte mit dem kleinen Jungen auf dem Arm so schnell wie möglich ins Haus, ich wurde mehrmals an der Schulter und seitlich in den Bauch getroffen, keine Zeit für Schmerzempfinden. Wir waren im Haus, sicher ? nein. Die Männer waren schon dort. Ich schein mittlerweile das Hauptziel zu sein, immernoch mit dem Jungen auf dem Arm. Ich rannte, keine Chance. Ich blieb stehen und schrie, dass ich ein Kind bei mir habe, die anderen Menschen vom Familienfest schrien ebenfalls und bestätigten meine Aussage. Die Schießerei stoppte, ein Mann kam mit Pistole oder Gewehr (keine Ahnung was es war) auf mich gerichtet langsam näher.
Plötzlich war es wie in einem Chat.
>letzte Worte ? (: <
>ich liebe dich kleiner,<' lass dich nicht von den Jungs in der schule unterkriegen! Irgendwann führst du ein sehr viel besseres Leben als sie.' ich war wieder dort und schaute dem Jungen in die Augen, ich weinte.
'ich liebe dich auch' auch er weinte.
zurück:
> habt ihr's bald ? -.-' <
ich gab den Jungen in die Arme seiner Mutter, welche die ganze Zeit verständnislos neben mir gesessen hatte.
Der Mann richtete sein Waffe wiederum auf mich und drückte ab.
-------------------------
Ich war wo anders, aber lebendig. Nicht in Berlin. Bei einem Freund, der in einer anderen Stadt wohnte mit einigen Leuten von zuhause.
Die Jungen fuhren Rad, ich lief nebenher auf dem Bürgersteig entlang. Immer wieder wurde mir schwarz vor Augen, die Jungs lachten mich dafür aus, ich versuchte angestrengt mich zusammen zu reißen.
Wir kamen an. Ich ging ins Haus, eine kleine geburtstagsfeier, immernoch ständige Blackouts. Ich setze mich, mit einer Gitarre auf dem Schoß und hielt mich an dieser fest. Eine Freundin kam rein und beschwerte sich, wie sie solche Partys hasste, auf denen die Leute sich in Gruppen aufteilen und dass ich bitte zu den Anderen gehen sollte, ich versuchte mich zu konzentrieren, weil ich immer durchgängiger nichts sah. Ich sagte, ich würde noch ein Stück Kuchen essen und dann nachkommen, sie ging. Ich aß 3 Schokoriegel und versuchte krampfhaft klar zudenken. Ich kniff die Augen fest zusammen (IHR Gesicht blitzt eine Sekunde lang in meinem Kopf auf, nein! verdräng es ! >.< Ich trank etwas, doch das brachte mir garnichts. Jemand rief von draußen meinen Namen, ich lehnte mich aus dem Fenster und streitete mit der Person, ich brachte das Argument, dass dies mein Traum sei und ich machen könnte, was ich wolle.
Sprung.
Ich wachte auf dem Balkon, der Wohnung unter der ,meiner Schwester auf. Sie stand leer. Ich sprang auf und war verwirrt. Das ist doch illegal, verdammt! Ich suchte irgendetwas und ging in den Hausflur. Es sah nichtmehr aus wie ein Hausflur, ich wollte raus, ich kam auf dem Oberdeck eines Kreuzfahrtschiffes an, welches im Wasser (mitten auf der Straße!!)lag. Ich balancierte mich über kleinere Boote auf den Brügersteig. (Im Unterbewusstsein bewusst darüber, dass ich träumte.)
Falsche Straßenseite, Mist!. An der Ampel sah ich ein Leuchtschild mit der Aufschrift :" zwischen 6°° Uhr und 22°° Uhr dürfen nur Bürger mit einem B-Pass die Straße überqueeren. "
Na super, es war mitten am Tag und ich hatte diesen Pass mit Sicherheit nicht. Das was ich so dringend gesucht hatte, war nun unwichtig, ich musste nach Hause. Ich stieg in die u-Bahn, mit der ich durchfahren konnte.
In der Bahn traf ich einen Jungen aus meiner Grundschulklasse, wir redeten kurz über sex. ( wtf Oo.?!?)
Biesdorf Süd stiegen wir aus und setzen uns auf den bahnsteig. Ich hatte einen Rucksack bei mir, der wohl sehr voll war. (ach, woher hatte ich den denn plötzlich O.O) 'ich hätte erst nächste Station rausgemusst, dann lauf ich halt die 15 minuten'
'Nein' erwiderte der Junge aus meiner Grundschulklasse. 'Wir fahren mit der Bimmelbahn weiter, das geht schneller.' ( was denn jetz für ne bimmelbahn? Oo) Verwirrt stimmte ich zu. Als wir in die Bahn einstiegen, meinte er, dass wir über Finow fahren würden.
'Finowfurt ????' erwiderte ich entsetzt. 'Das liegt doch hinter Eberswalde!' (O.O ??? )
Er antwortete nicht, einige Frauen sprachen mich auf meine Piercings an und fragten, ob man so überhaupt eine Chance bei der Männerwelt hätte, wobei sie noch meinten, dass sie die Piercings wirklich gut fanden. Ich sagte ihnen, dass die meisten Männer, für die ich mich interessiere selbst gepierct wären.
Aber ich wachte auch schon wieder auf. Wieder in der Wohnung unter der, meiner Schwester. Diesesmal im Bett, es war 4°° Uhr morgens. Ich war völlig verwirrt. Ich dachte nur daran, dass ich schnell hier raus musste. Ich stopfte meine Sachen so schnell wie möglich in meinen Rucksack. (ach der Rucksack wieder, welche Sachen?) Ich brauchte ewig und als ich fast fertig war, hörte ich, wie sich der Schlüssel in der Tür umdrehte. Panik, ich konnte gerade noch feststellen, dass die Wohnung nicht ansatzweise so aussah, als hätte sie leer gestanden. Eine Junge Frau kam rein und sah mich verwundert an. Ich versicherte ihr, dass sie keine Angst haben bräuchte und, dass ich selber nicht genau wüsste, wieso ich hier war. Sie war wieder völlig endspannt und beruhigte mich, das sei schon in Ordnung. Ich erzählte ihr hektisch von meinem traum, mit der Absicht irgendwie zu rechtfertigen, weshalb ich in ihrer Wohnung war. ( wieso kommt die eigentlich morgens um 5 nach Hause ?(ich erzählte ihr von den ersten beiden Träumen,welche mein Hirn wohl in ihrer Wohnung ausgebrütet hatte)
Wir redeten mittlerweile wie Freundinnen und sie erklärte mir, dass wir uns schon öfters im Hausflur gesehen hatten.
Aus irgendeinem Grund fiel mir ein, dass ich sie wohl im MSN hatte, sie bestätigte das. Ich setze eine Mütze auf und sah mich im Spiegel an. Meine Harre waren Wasserstoffblond. ( ?O.O??) Nur der Ansatz war noch rötlich. Sie meinte, dass das bestimmt die Jungs gewesen wären.
Ich ging in den Garten. (Ja, die Wohnung lag plötzlich im Erdgeschoss und hatte eine Garten o: ) Ich war sauer und ging auf die Jungs zu, die mir am bekanntesten vorkamen. Ich lief durch die Gruppe und zog einem die köpfhörer aus den Ohren. 'wart ihr das?!' Die Jungen grinsten mich nur an und faselten etwas davon, dass mir diese Farbe doch viel besser stünde. Ich schrie die Jungs an und sagte, dass meine Haare vorher auch schon tot genug gewesen wären.
(wie kann man bitte jemandem im Schlaf die Haare blondieren, ohne dass dieser aufwacht???)
Zwei Jungs bauten sich grinsend und aggressiv neben mir auf, sie schauten mich an, als wollten sie mich zusammenschlagen, wenn ich nurnoch ein weiteres Wort sagen würde. Ein weiterer stand groß und breit vor mir. Ich legte lächelnd meine Arme über die Schultern, der beiden neben mir, die mich nun verwundert anschauten. Ich hatte nicht die geringste Angst.
---------
Die türklingel,endlich. Ich wache in meinem Bett auf.
Zurück in der Realität, Gott sei dank!
13.8.09 20:26


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